• Fran Lebowitz

    New York und der Rest der Welt

    Cover: rowohlt Berlin

    Vor der Netzflix Reihe kannte ich Fran Lebowitz nicht. Aber irgendwie war sie so nett schrullig, dass ich mir das Buch bestellte. Das Buch enthält Kolumnen (hauptsächlich) über das Leben in New York. Die Texte sind teilweise schon recht alt, das merkt man ihnen an. Und so amüsant ich sie bei Netflix fand, die meisten Texte fand ich dann doch irgendwie langweilig. Vielleicht muss man New York kennen, um sie lustig zu finden. Besonders bei den vielen Listen mit Gegenüberstellungen, neigte ich zum Überblättern.

    Nette, manchmal amüsante Texte. Für Zeitgenossen und New-York-Kenner bestimmt interessant, für mich nicht so sehr. Hab es dann auch nicht ganz zuende gelesen.


  • Clara Maria Bagus

    Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen

    Ein sicherlich gut gemeintes Buch. Ein Mann macht sich auf die Suche nach einem Vogel, der den Frühling bringt und natürlich macht er sich eigentlich auf die Suche nach sich selbst und erfährt während seiner Reise viel über sich und das Leben.

    Ich habe das Buch im Buchladen entdeckt, irgendwie sprang mir das Cover ins Auge. Angepriesen wurde das Buch als "Eine poetische Glückssuche" und ein modernes Märchen. Man erkennt den Versuch, es wie ein Märchen klingen lassen zu wollen. Es hakt allerdings an der Kalenderspruchhaftigkeit die an jede Seite geheftet zu sein scheint. Kein Charakter bringt Tiefe mit sich, alles wirkt zu konstruiert, nach wenigen Seiten weiß man schon worauf es hinauslaufen wird.

    Ich bin kein Freund von Kalender- oder Motiviationssprüchen, um es freundlich auszudrücken. Dementsprechend hat mich dieses Buch nun überhaupt nicht abgeholt. Ich habe es eigentlich nur zuende gelesen, um vielleicht doch noch überrascht zu werden - was nicht der Fall war.

    Wer offen ist für die gängigen Lebensweisheiten und sich auch von Postkarten motivieren lässt, findet sicherlich Gefallen an diesem Buch. Meinen Geschmack hat es überhaupt nicht getroffen.


  • Ferdinand von Schirach

    Nachmittage

    Das Buch Nachmittage
    Cover: Luchterhand

    Ferdinand von Schirarch ist einer meiner Lieblingsautoren, weshalb es mich wunderte, dass ich gar nichts von diesem neuen Buch mitbekommen habe. Als ich dann aber am Freitag in der Buchhandlung stöberte, fiel mir das Buch in die Hände und musste selbstverständlich mitgenommen werden.

    Wie auch schon bei Kaffee und Zigratten besteht das Buch aus lauter mehr oder weniger kurzen Geschichten aus dem Alltag von von Schirach. In bekannter Manier geschrieben und deshalb gut zu lesen.

    Bereits die erste Geschichte hat mich erstmal dazu bewogen, das Buch kurz zur Seite zu legen, um das Ende verarbeiten zu können. Und so ging es mir bei vielen Geschichten, die oft im letzten Satz oder Absatz überraschten und mich zum Staunen, Nachdenken oder Schmunzeln bewegten.

    Das Buch ließ sich kaum weglegen und so hatte ich es dann auch schnell durch. Es lädt aber sicherlich dazu ein, immer mal wieder das ein oder andere Kapitel nachzulesen.

    Wie auch schon bei Kaffee und Zigaretten gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung


  • So eine Frechheit!

    Nun sitze ich hier schon bestimmt eine Stunde lang und starre konzentriert vor mich hin, dennoch ist der Newsletter immer noch nicht fertig geschrieben, was, soweit möchte ich mich aus dem Fenster lehnen, eine Frechheit ist!


  • Mit Mark Zuckerberg am Telefon

    Ich habe mir gerade einen Tee gemacht und bin guter Dinge, einen neuen Beitrag zu schreiben. Da klingelt das Telefon, was an sich ja schon ungewöhnlich ist, wer telefoniert denn heute noch? Noch ungewöhnlicher ist aber, dass Mark Zuckerberg am anderen Ende ist.