Vor drei Jahren habe ich beschlossen, dass ich einfach mal versuchen werde, ein eigenes Spiel zu entwickeln. So langsam nimmt das Formen an, aber der Reihe nach.
In den vergangenen Jahren, habe ich ein bestimmtes Verhalten an mir festgestellt: Ich will zu viel. Ich würde gerne mehr schreiben, nicht nur technisch, sondern auch andere Formen von Texten. Und ich mache so gerne Musik, mit meiner Band, aber auch privat. Ich höre viele unterschiedliche Musik und denke dann oft: So etwas will ich auch machen. Und ich schaue Filme und Serien und denke dann über die Story oder die Stimmung oder beides nach: Das will ich auch machen. Und ich programmiere gerne an kleinen und größeren Tools und Hacks und dergleichen.
Die Zeit, die wir alle zur Verfügung haben, ist endlich. Als Ganzes gesehen und auf den Tag bezogen. Ich kann nicht alles machen, sage ich mir dann immer wieder. Programmieren, schreiben, Musik, Geschichten erzählen. Ich muss mich entscheiden und begrenzen …
Wie so viele von uns, die heute etwas mit Computern machen, liegt der Moment, der das Interesse entfacht hat, in der Kindheit. Wenn man Entwickler fragt, warum sie Entwickler geworden sind, ist die Antwort häufig, dass sie als Kind Computerspiele toll fanden und selbst so etwas bauen wollten.