• REGEN

    Ferdinand von Schirach

    Regen ist ein recht schmales Buch, bestehend aus einer Kurzgeschichte und einem Interview mit Ferdinand von Schirach.

    Gefunden habe ich es – mal wieder – zufällig. Eigentlich wollte ich ein anderes, vorbestelltes Buch aus der Buchhandlung abholen, da lag da dieser Stapel neuer Bücher.

    Mit zwanzig Euro kein preiswertes Buch, bedenkt man, dass man es schnell gelesen hat. Der Inhalt enttäuscht dann aber nicht. Eine Kurzgeschichte, die man sicherlich mehrfach lesen und immer wieder etwas Neues entdecken kann. Ein Mann kommt in eine Bar, mal nicht als Witz. Es geht um das Leben, Schuld und den Tod. Also im Grunde um alles.

    Das Interview bewegte mich immer wieder dazu, Sätze zu notieren, die mich beeindruckten. Wenn man schon ein paar Interviews mit von Schirach gelesen oder gehört hat, wird man sicherlich Vieles wieder erkennen, in mir hat es aber dennoch etwas ausgelöst – ansonsten hätte ich mir nicht so viele Notizen gemacht.

    Leseempfehlung.

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  • X

    Ich sitze lesend vorm Feed-Reader und betreibe Multitasking, nämlich zeitgleich nach unten scrollen und mit den Augen rollen.

    Man könnte ja meinen, das Thema Twitter sei endlich mal durch, aber ein Satz mit X…
    Warum, frage ich mich, sorgt dieser Dienst immer noch für Schlagzeilen? Warum ist jede kleine Änderung, die ein gewisser Herr Musk haben will – die also im Grunde ein Musk-Have ist – eine Meldung wert?
    Blockieren geht bald nicht mehr! Keine Headlines mehr! Darkmode by Default…

    Lasst mich doch damit in Ruhe! Können diese Leute, die meinen, der Absprung sei nicht möglich, dann nicht wenigstens unter sich bleiben? Muss das alles immer kommuniziert und debattiert werden? Können wir uns nicht vielleicht darauf einigen, dass Ex-Twitter, jetzt nur noch X, doch nur noch wenig Relevanz hat und eigentlich nur noch so medienwirksam vertreten ist, weil viele Medienschaffende sich nicht trennen können und Angst haben bei Mastodon ihre Reichweite zu verlieren oder sich doof vorzukommen, weil ja alles so kompliziert ist? Was eigentlich genau?

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  • Wochenrückblick 33

    Wetter gut, Oppenheimer auch, Blog eher nicht, aber dafür mein Tutorial. Die Woche insgesamt aber auch.

    Während ich das hier schreibe, scheint die Sonne durchs Fenster. Erstaunlich. Es scheint, als würde - passend zum Ferienende - der Sommer doch noch einmal in Hamburg vorbeischauen. Das sorgt für leichten Unmut bei einer gewissen Person, die ab Dienstag wieder in die Schule sein und ab Donnerstag wieder unterrichten wird. Hätte ja vielleicht ein bisschen früher so sein können, aber so ist nun einmal.

    Wir waren deshalb heute ein bisschen entlang der Elbe hier im Süden unterwegs.

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  • Wochenrückblick 32

    Ein paar Videos, ein paar Bücher, ein paar Plugins und ein paar Freizeitaktivitäten. Diese Woche war ein bisschen mehr los.

    Ich bin seit jeher großer Benn-Greb-Fan. Irgendwann war ich mal in Hamburg bei No1, ein damals sehr angesagtes Musikfachgeschäft, einkaufen und auf einem kleinen Bildschirm über der Kasse lief ein Video von einem Schlagzeuger, der nicht nur gut spielte, sondern auch witzigen Kram machte. Kaufte ich mir direkt. Das war seine erste DVD. Inzwischen ist er woh einer der bekanntesten Schlagzeuger der Welt und ich kaufe weiterhin jede DVD von ihm. Er ist nämlich immer noch witzig, spielt unglaublich gut Schlagzeug und hat eine tolle Philosophie, die er in seinen Videos vermittelt.

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  • Der gelbe Elefant

    Heinz Strunk

    Der gelbe Elefant ist eine Sammlung von Kurzgeschichten. Von wenigen Zeilen bis seitenübegreifenden Geschichten ist so ziemlich alles dabei. In Strunk-Manier immer mit dieser Skurrilität, die einen so ein bisschen traurig macht, weil man sich vorstellen kann, dass es das eben doch so ähnlich gibt oder gab.

    Die Geschichten sind meist kurzweilig und lesen sich mit der typischen Heinz-Strunk-Stimme im Kopf. Wer die noch nicht im Ohr hat, sollte sich das Hörbuch holen. Ich habe das im Wechsel gemacht, mal lesen, mal hören.

    Empfehlenswert.

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