AI-Scraper überrennen unsere Webseiten. Können wir dagegen wirksam etwas tun? Matthias hat Informationen zusammengetragen und ich mein Plugin erweitert.
Matthias hat einen wunderbaren Artikel über AI-Scraper geschrieben. Viele von uns Seitenbetreiberinnen stehen aktuell vor der Situation, von Bots und Crawlern überrannt zu werden. Das geht so weit, dass die eigene Seite dann nicht mehr benutzbar ist, weil sie entweder komplett überlastet ist, oder weil der Hoster ganze Länder blockiert hat, wie in Matthias Fall.
Ich dachte, ich hätte da ein brandneues Buch entdeckt, stelle jedoch beim Anlegen dieser Seite fest, dass es bereits vor zwölf Jahren veröffentlicht wurde – na ja, knapp daneben.
Wer bisher noch nicht über dieses Buch gestolpert ist, sollte unbedingt in die Buchhandlung stürmen (oder über den Link unten bestellen) und sich dieses Buch schnappen.
Wir begleiten Igor auf einer sehr außergewöhnlichen Reise durch sich selbst. Das Buch hat mich schnell abgeholt und es wurde Seite um Seite schwerer, es zur Seite zu legen. Die Ideen sind fantastisch, philosophisch und toll geschrieben.
Ich bin uneins mit mir, ob ich dieses Buch ein Fantasy-Buch nennen möchte, aber es streift dieses Genre auf jeden Fall. Normalerweise nicht mein liebstes Genre, dieser Roman hat mich allerdings gepackt.
Ich spoilere ja grundsätzlich keine Handlung, hier will ich dies noch viel weniger tun als sonst schon. Dieses Buch wandert auf meine Favoritenliste und ist somit eine absolute Leseempfehlung.
Wir befinden uns Mitte oder Ende der 90er. Ein Drucker, nein, es ist ein Faxgerät mit Druckfunktion, arbeitet hart daran, Thermopapier von der Rolle zu drehen und zu bedrucken. Es verströmt einen Geruch im Raum, der viel Potenzial für Kopfschmerzen birgt.
"Das Buch müssen Sie unbedingt lesen!", rief mir die Buchhändlerin beim Näherkommen euphorisch zu, "Das Buch ist wie die Bilder von Escher, wirklich lustig, kennen Sie den, den Künstler?".
Das konnte ich bejahen und fragte dann noch, ob albern lustig, oder nicht. "Nein", sagte die Buchhändlerin und war auch schon beim nächsten Kunden.
Ich hatte das Buch nicht einmal in der Hand, stand nur am Tisch auf dem es lag, wenn das schon solch einen Tatendrang auslöste, musste das Buch wohl wirklich gut sein. Ein vertracktes Escher-Buch klang ganz danach.
Im Roman werden mehrere Geschichten erzählt, die die Figuren im Buch gegenseitig lesen, also die jeweils anderen. Wie soll man das erklären? Als Leserin schlägt man das Buch auf und ist sofort mitten in Geschichte eins, deren Hauptfigur irgendwann ein Buch zur Hand nimmt und darin die Geschichte zwei liest, in der die Hauptfigur ein Buch liest, nämlich Geschichte eins.
Vielleicht kann man ahnen, worauf das hinausläuft.
Kann man. Leider. Die Erzählstränge selbst sind nicht sonderlich spannend, allenfalls stellenweise recht amüsant (aber nicht albern, wie versprochen). Die Verflechtung der Erzählungen ist anfangs ganz witzig, dann aber doch recht eintönig, und als sich eine weitere, größere Ebene auftut, hat man das bereits geahnt.
Dieser Struktur folgend, ist das Ende des Romans dann auch etwas ernüchternd, fast langweilig.
Das Buch wird getragen von diesen unmöglichen Verkettungen, das macht es interessant zu lesen, zog mich aber auch nicht so richtig mit und war an vielen Stellen zu vorhersehbar.
Green Day gibt es nur einmal. Niemand würde auf die Idee kommen, eine Band mit dem Namen Green Day zu gründen – oder würde es schnell wieder lassen. Aber bei unbekannteren Bands gibt es immer wieder Namenskollisionen und das ist ein Problem auf Streamingdiensten.
Als wir unsere Band vor 25 Jahren neugründeten, gaben wir ihr den Namen "Division By Zero". Warum, weiß ich nicht mehr. Wir spielten in Hamburg und drumherum Konzerte und brachten ein Album auf CD raus1. Spotify und Co. waren noch weit weg.
Ein paar Jahre später gründete sich in Polen eine Band, ebenfalls mit dem Namen "Division By Zero", spielten ebenfalls live und brachten CDs heraus. Erfolgreicher als wir. Wenn man also nach einer Band mit diesem Namen suchte, fand man schnell viel von ihnen und wenig von uns.