Die erste Arbeitswoche in diesem Jahr, die deshalb auch sehr geprägt davon war, Dinge wieder ins Rollen zu bringen. Oder besser ins Laufen. Das war nämlich auch meine erste Arbeitswoche mit Laufband unter dem Schreibtisch. Hätte ich so nicht vermutet, aber das Gehen beim Arbeiten hilft beim Konzentrieren.
Manchmal tragen Serien sogar zur Bildung bei. Angeregt durch einen Schiffsnamen in der Serie 1899 - die prompt abgesägt wurde - habe ich mir dieses dünne Büchlein gekauft, um mal ein bisschen mehr über Prometheus zu erfahren.
Ich kam mir ein bisschen wie in der Schule vor, ist schon eine ganze Weile her, dass ich so eine Form von Literatur gelesen habe. Ich fasse hier nichts zusammen, denn die Geschichte ist so kurz, dass dann sowieso schon alles erzählt ist.
Interessant war es, bin aber auch irgendwie froh, dass ich sowas inzwischen freiwillig machen kann und nicht vorgesetzt bekomme. Wie bewertet man denn sowas jetzt? Ich hab es in Buchform gelesen, gibt es aber bestimmt auch kostenlos als eBook oder so.
David ist Fischer und entdeckt eine Meerjungfrau vor der Insel Black Conch. Er kehrt immer wieder dorthin zurück, macht Musik und scheint das Interesse der Meerjungfrau zu wecken. Als zwei Amerikaner zum Angeln auf die Insel kommen, haben sie kurz darauf die Meerjungfrau am Haken.
Auf der Insel findet David die Meerjungfrau aufgehangen auf der Mole. Er befreit sie und bringt sie nach Hause. Dort verwandelt sie sich nach und nach in ihre ursprüngliche Form einer Frau zurück. Es entwickelt sich eine Art Liebesbeziehung und es tun sich einige Probleme auf.
Die Meerjungfrau wurde, als sie noch Frau war, aus Neid und Eifersucht von anderen Frauen dazu verflucht, ewig als Meerjungfrau zu leben. Die Probleme, die auf der Insel schließlich auftreten, sorgen dafür, dass sich dieser Fluch immer stärker manifestiert und sie schließlich wieder als Meerjungfrau im Meer endet.
Eine schöne, traurige Geschichte über den Umgang mit Legenden und Menschen. Gut geschrieben und toll übersetzt, wenn man bedenkt, dass die Übersetzerin vor der schwierigen Aufgabe stand, den lokalen Slang ins Deutsche zu transportieren. Leseempfehlung.
Die erste Woche des Jahres lief ruhig an und endete launisch. Zwischendrin eine angenehme Bahnfahrt und ein paar Gedanken zu dem, was das hier ist.
Ich überlege schon seit Weihnachten, ob ich einen Jahresrückblick schreiben soll, aber irgendwie ist mir nicht danach. Das Jahr war … durchwachsen und irgendwie ist dann auch mal gut.
Stattdessen lachte mich eine andere Idee an, die von Markus überschwappte: Ein wöchentlicher Blogpost.
Was sind die Bücher, die du dieses Jahr gelesen hast und empfehlen würdest? Ich habe ja hier meine Leseliste, aber natürlich ist nicht jedes Buch darauf auch automatisch eine Empfehlung, es handelt sich ja um eine Art Logbuch.