Herr Lehmann
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Herr Lehmann lebt in Berlin, kurz vorm Mauerfall, steht kurz vor seinem 30ten Geburtstag und dann kommen ihn auch noch seine Eltern besuchen.
Mein Blog, der zentrale Dreh- und Angelpunkt dieser Webseite. Das hier ist ein klassisches Blog, in dem ich von neuen Entwicklungen meiner Tools und Plugins genauso berichte, wie vom Wochenendausflug und dem letzten Konzert mit der Band.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Herr Lehmann lebt in Berlin, kurz vorm Mauerfall, steht kurz vor seinem 30ten Geburtstag und dann kommen ihn auch noch seine Eltern besuchen.
Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwann fiel mir Faserland in die Hände. Ich habe es gelesen und war sofort sehr begeistert. Christian Kracht sollte mich seitdem begleiten.
Ich war da schon etwas spät dran, das Buch erschien 1995 und ich muss es so etwa um 2005 herum gelesen haben, als ich mein Abi nachgemacht habe. Das war eine Zeit, wo ich einfach mal auf gut Glück in der Buchhandlung ins Bücherregal gegriffen habe. Da unser Deutsch-LK-Thema gerade "Deutschlandreise" war (oder so ähnlich), schlug ich dieses Buch als mögliche Lektüre vor und habe mir damit jetzt nicht unbedingt viele Freunde gemacht.
Dieses Buch war, neben Faserland, ein Grund, warum ich mich mehr mit dem Schreiben beschäftigt habe. Es hat mir außerdem eine Tür in eine neue Welt von Büchern geöffnet, die in den Jahren vorher zu einem großen Teil aus King-Büchern bestand.
Über dieses Buch wurde ja schon alles gesagt und geschrieben, was man dazu sagen und schreiben kann. Es wirkt inzwischen ein wenig aus der Zeit gefallen, es macht aber immer noch Spaß darin zu lesen.
Erreichbarkeit 24 Stunden am Tag. Reizüberflutung. Informationsüberflutung. Geht es nur mir so, oder machen wir uns selber verrückt?
Es ist früh am Morgen, kurz nach fünf. Ein Piepen reißt mich aus meinem tiefen Schlaf. Ich gebe meinem Wecker einen Klapps, er verstummt. Piep! Piep! Piep! Diesmal in kurzen Intervallen, immer kürzer, immer schneller, als würde mein Wecker panisch rufen "Wach auf, man! Wach endlich auf! Die Zeit, du hast doch keine Zeit!". Ich gebe mich geschlagen und stehe auf. Ich schalte das Radio ein. Musik der 80er, 90er und dem Besten von Heute. Slogans, Jingles und Werbetexte durchdringen meinen noch benommenen Kopf und bohren sich ins Gedächtnis ein. Moderatoren machen Witze, die nicht lustig sind. Musik - Megahit, der selbe wie gestern. Sechs Uhr, Nachrichten. Informationen werden heruntergerattert, Fakten, Vermutungen, Studien, O-Töne.
Spiegel-Online hat einen sehr interessanten Bericht über die Unabhängigkeit von Bloggern veröffentlicht.
In dem Artikel wird das Thema Journalismus und Weblogs noch mal genau unter die Lupe genommen. Vielleicht ist für einige zu diesem Thema auch noch das Dossier von onlinejournalismus.de interessant.