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Folge 014: Lean Start-Up Methode
Folge 014: Lean Start-Up Methode

Lean Start-Up Methode

Lean Start-Up Methode

Mit der Lean Start-Up Methode kannst du dein Produkt schneller und risikoärmer an den Markt bringen, es schon früh validieren und optimieren.

Aller Anfang ist schwer - oder?

So, wie fange ich jetzt am besten an?

Erst einmal vor Augen führen, was ich möchte. Klar, mein Ziel im Blick haben. Und dann lieber doch erstmal was anderes machen, weil man einfach schon beim bloßen Gedanken an das große Endresultat überfordert ist, von den vielen Dingen, die erledig werden müssen.

Ein riesiger Haufen Arbeit, bis alles fertig ist, keine Ahnung, an welchem Ende man eigentlich anfangen soll und irgendwie ist es doch kaum möglich das alles zu schaffen.

So geht es uns doch oft.

Wir haben diese eine Idee und wir wollen sie gerne umsetzen. Wir haben dieses Bild von unserem Produkt vor Augen. Sei es die eigene Webseite oder etwas, was wir verkaufen wollen. Es soll gut aussehen, perfekt funktionieren und braucht Feature X, Y und Z.

Und oftmals bleibt es dann eben bei der Idee oder der Vorstellung, weil wir von der Masse der Aufgaben, die damit auf uns zukommen einfach überfordert sind oder direkt die Lust verlieren.

Es gibt eine Lösung

Schon mal was von der Lean-Startup-Methode gehört? Das Prinzip ist eigentlich ganz simpel und gilt nicht nur für Start-Ups.

Die Idee dahinter ist, ein MVP zu erstellen. Ein „Minimum viable product“, also das kleinstmögliche Produkt. Dieses Produkt erfüllt dann meist nur einen einzigen Zweck, besteht quasi aus einem einzigen Feature.

Auf dieses Produkt, wird dann unser bekannter Entwicklungskreislauf angewandt: Das Ziel wird definiert, es wird umgesetzt, und dann werden die Ergebnisse gemessen.

Die Vorteile

Da wir uns in diesem Falle auf eine Funktion konzentrieren, sieht auch unsere ToDo-Liste nicht ganz so schlimm aus, die Einstiegshürde ist also geringer.

Dazu kommt, dass wir unseren Fokus eben ganz auf diese eine Funktion setzen können. Anstatt etliche Funktionen zu entwickeln, bauen wir nur diese eine, sind schneller fertig und können dann mit diesem kleinen Produkt an den Markt gehen. Viel schneller, als hätten wir erst die eierlegende Wollmilchsau angepeilt.

Die schnelle Veröffentlichung unseres Produktes hat weitere Vorteile:

  • Wir können schnell sehen, ob die eingeschlagene Richtung die richtige ist.
  • Wir gehen nicht erst nach Monaten oder Jahren mit einem Produkt online, nur um dann festzustellen, dass keiner es haben will.
  • Wir können unser kleines Produkt beobachten, schauen, wie gut es ankommt und unsere Schlüsse daraus ziehen. Es anpassen und eventuell sogar die Richtung ändern.

Das ist unser beliebter Kreislauf, den ich oben schon erwähnt habe.

Ein weiterer Vorteil: Wenn wir mit unserem kleinen Produkt schon öffentlich sind, haben wir auch die Chance damit bereits Geld zu verdienen. Dieses Geld können wir dann nach und nach in die kommenden Features investieren.

Auf einmal ist das Endprodukt ein ganzes Stück machbarer und risikoärmer geworden! Und sollte das Produkt gar nicht ankommen und scheitern, haben wir nur ein bisschen Zeit investiert.

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