Arbeit organisieren

Arbeit organisieren

Wie du vielleicht weißt, arbeite ich von zuhause aus. Die große Schwierigkeit ist da immer, sich bei Laune zu halten, gerade wenn es keine strengen Deadlines gibt.

Die oberste Priorität ist also, sich gut zu organisieren. Dazu gibt es etliche Tools. Von der einfachen ToDo-Liste in Textform, bis hin zum Alleskönner-Kanban-Board in Jira.

Manche der Unternehmen, für die ich arbeite, nutzen bestimmte Tools, die ich dann auch benutze, besagtes Jira oder Trello. Aber wenn es dergleichen nicht gibt, dann habe ich die komfortable Möglichkeit mir meine Tools selber auszusuchen.

Je nachdem woran ich arbeite und wie das Team um mich herum aussieht, nutze ich dann entweder GitLab, welches ein Wiki, Meilensteine und Issues (also Buglisten oder ToDos) mit sich bringt. Mein Quellcode landet sowieso grundsätzlich in Git.

Meist nutze ich aber eine ganz einfach ToDo-Liste, bisher war das Wunderlist. Ich habe bereits so einige ToDo-Apps ausprobiert unter anderem TodoIst.

Da bin ich aktuell wieder gelandet. Vom Grundgedanke her tun sich Wunderlist und TodoIst nicht viel. Letzteres Tool hat allerdings einen kleinen Gamification-Charakter eingebaut, Karma.

Karmapunkte kann man dazu gewinnen oder verlieren. Immer wenn man ToDos abhakt, bekommt man Punkte, wenn man etwas nicht schafft, werden Punkte abgezogen. Man kann verschiedene Karma-Level erreichen.

Eine witzige Idee, die einen vielleicht dann und wann doch mal dazu bewegt, dieses eine ToDo noch anzugehen, obwohl der Arbeitstag sich schon dem Ende neigt. Einfach um keine Minuspunkte zu bekommen.

Sei es bei E-Mails oder bei meinen ToDos, ich wende stets das GTD-Prinzip an, das du wahrscheinlich auch kennst (wenn nicht, sag bescheid, ich schreibe gerne mal drüber oder bringe das Thema im Podcast!).

Klar, es braucht ein bisschen Disziplin, aber ich fahre damit sehr gut. Für meine Arbeit an Kundenprojekten genauso, wie für meine Arbeit an Hack Your Business und Co.

Da ich immer auf der Suche nach neuen Tools in der Richtung bin, würde mich aber mal interessieren, was du so nutzt. Schreib mir doch mal (einfach auf diese Mail antworten)!

Zwei Dinge habe ich noch:

  1. Denke ich darüber nach, diese Mails hier auch auf meine Webseite zu stellen, wo zunächst mal nur Newsletter-Abonnenten Zugriff haben. Was hältst du davon? Würdest du die Text hier lieber im Mail-Client oder im Browser lesen?

  2. Ich hatte neulich das Vergnügen mich mit meinem alten Kollegen Ingo zu unterhalten. Und zwar über RadioTux (hatte ich das hier schon erzählt?). RadioTux ist ein Linux-Radio, dass 2001 gegründet wurde und an dem ich anfangs mitgewirkt habe. Heute würde man Podcast sagen. Für die Jubiläumssendung zum 15. Geburtstag, habe ich mit Ingo ein bisschen über die alten Zeiten gesprochen. Wenn du magst, hör mal rein!

Wir lesen uns nächste Woche wieder, bis dahin genieß das schöne Wetter!

Beste Grüße,
Maurice

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