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Staffel 1, Folge 32: Ein mobiles Büro einrichten
Staffel 1, Folge 32: Ein mobiles Büro einrichten
Ein mobiles Büro einrichten

Ein mobiles Büro einrichten

Während Bauarbeiten in den letzten Tagen, war es durchaus von Nutzen, mobil zu sein. Ich konnte meinen Laptop unter den Arm klemmen und von woanders arbeiten.

Womit wir auch schon beim ersten Punkt wären, warum ein mobiles Büro überhaupt so nützlich ist: Du bist einfach extrem flexibel.

Die Vorteile eines mobilen Büros

Ich arbeite auch immer mal wieder beim Kunden vor Ort, gerade wenn es an enge Abstimmungen geht.

Und da ich auch in festen Teams mit anderen Entwicklern arbeite, kann man sich auch mal spontan zusammensetzen und gemeinsam an einem Problem arbeiten.

Manchmal braucht man aber vielleicht auch nur einen Tapetenwechsel.

Die nötige Hardware

Grundvoraussetzung ist natürlich der Laptop. Irgendwie musst du ja deine Arbeit mitnehmen können, zumindest wenn du Webworker bist.

Je nach Anforderung, kann das ein schmaler Rechner sein, wenn du z.b. hauptsächlich damit beschäftigt bist, zu planen, Mails zu schreiben und so.

Als Grafiker oder Entwickler, brauchst du wahrscheinlich ein spezielleres Setup.

Egal mit was für einen Laptop du unterwegs bist, du brauchst einen Internetzugang. Und da man sich nicht immer darauf verlassen kann, auf offene WLANs oder ein WLAN des Kunden zugreifen zu können, braucht du eine mobile Möglichkeit ins Netz zu kommen.

Die Meisten von uns haben diese Möglichkeit schon in der Tasche, nämlich ihr Smartphone. Fast alle Smartphones erlauben es, einen mobilen Hotspot zu öffnen.

Dein Handy fungiert dann als WLAN-Hotspot bei dem du dich mit deinem Rechner anmelden kannst.

Damit du nicht im Schneckentempo unterwegs bist, solltest du bei deinem Mobilfunkvertrag deshalb darauf achten, dass du eine vernünftige Geschwindigkeit, z.b. via LTE, hast UND, dass du genug Datenvolumen inklusive hast, damit du nicht nach einer halben Stunde gedrosselt bist.

Außerdem wichtig und gerne vergessen: Ladekabel und Powerbanks. Gerade wenn dein Telefon als HotSpot fungiert, nimm immer ein Ladekabel und/oder einen externen Akku mit. Denn solche Funktionen verbrauchen gerne schnell den Akku.

Auch für den Laptop gilt: Lieber zwei mal prüfen, ob du das Ladekabel eingepackt hast. Sonst ist dein Arbeitstag nach vier Stunden vorbei.

Software, Tools und Dienste

Natürlich solltest du die Programme, die du brauchst unbedingt auf deinem Laptop installiert haben.

Wenn du so arbeitet wie ich, im Home-Office mit einem festen Büro und einem Laptop zum Ausweichen, wenn ich mal mobil arbeiten muss, dann wirst du sehr schnell merken, dass nur Software nicht langt, du brauchst auch Dienste mit denen du deine Computer synchron halten kannst.

Als erstes fällt einem da natürlich Dropbox ein. Darauf kann wohl kaum jemand verzichten.

Ich bin außerdem großer Fan von Google Apps for Work. Das kostet knapp 5 Euro im Monat und du hast 30GB Speicher in der Cloud über das Google Drive, kannst Google Mail mit deiner eigenen Domain nutzen und auf alle Google Tools zugreifen.

Für Todos habe ich schon mal ein bisschen was im Blog veröffentlicht. Ich empfehle hier TodoIst und Wunderlist, die beide übers Netz synchronisieren.

Wenn du etwas wie Google Drive nicht nutzen willst, kannst du auch auf Evernote zurückgreifen, um dort Dokumente abzulegen.

Wer sich jetzt die Haare ausreißt, weil man so sämtliche Daten irgendwo im Internet liegen hat, der möge sich mal OwnCloud ansehen.

Damit ist es möglich einen eigenen Cloud-Dienst aufzubauen, der fast alles kann, was die Großen bieten. Der Spaß läuft dann irgendwo auf einem eigenen Server. Muss aber natürlich auch selber administriert und abgesichert werden.

Ich überlege außerdem seit längerem von meinem Desktopprogramm für Rechnungen und Angebote zu FastBill zu wechseln. Damit wärst du dann auch auf einen Schlag in Sachen Buchhaltung mobil unterwegs.

Wenn du jetzt also ein gutes Setup für dich gefunden hast, denk bitte dran, dass du deine Daten auch gut sichern solltest. Verwende vernünftige Passwörter und da wo es geht, nutze zwei Faktor Authentifizierung. D.h. du meldest dich beim Dienst mit deinem Passwort ein und musst dann eine Zahlenkombination eingeben, die nur ein paar Sekunden lang gültig ist und nur auf dein Smartphone angezeigt wird.

Fragen? Anmerkungen?

Wenn du jetzt Bock auf ein mobiles Büro bekommen hast, dann schreib mir in die Kommentare, wie dein Traumsetup aussieht! Wenn du schon mobil unterwegs bist, schreib mir, was man noch unbedingt braucht.

Und natürlich kannst du auch gerne schreiben, wenn du noch Fragen hast. Die kannst du mir auch gerne via Snapchat schicken.

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