Maurice Renck - Blogposts http://maurice-renck.de/de/blog Kirby Sat, 19 Jan 2019 13:00:00 +0100 Willkommen in meinem Blog. Hier tobt sich der Nerd in mir aus. Ich schreibe über technische Lösungen und wie du diese auf dein Business übertragen kannst. https://maurice-renck.de/assets/img/icon.svg https://maurice-renck.de/assets/img/icon.svg da565b Kirby 3 Podcast-Plugin http://maurice-renck.de/de/blog/kirby-3-podcast-plugin blog/kirby-3-podcast-plugin Sat, 19 Jan 2019 13:00:00 +0100 Mit Kirby 3 ändert sich Vieles unter der Haube, das betrifft insbesondere das Panel (quasi Kirbys wp-admin) und sämtliche Plugins. Kirby 2 Plugins werden nicht mehr mit Kirby 3 funktionieren. Deshalb sollte man vor einem Update also auf jeden Fall prüfen, ob genutzte Plugins bereits portiert wurden.

Auf mein Podcast Plugin trifft das noch nicht zu. Das heißt, noch nicht ganz. Ich sitze noch an der Portierung des Plugins. Ich werde in absehbarer Zeit eine Beta-Version veröffentlichen können, noch hakt es aber an der einen oder anderen Stelle. Ein bisschen Geduld ist also gefragt.

Das neue Plugin wird sich dann aber dafür noch besser in das Kirby-Panel integrieren. Ich habe mich außerdem dazu entschlossen, die Version für Kirby 2 parallel zur Version für Kirby 3 online zu lassen. Für das K2-Podcast-Plugin wird es noch ein etwas größeres Update geben, dann nur noch Fixes.

Zunächst werde ich die Kirby 3 Version mit Basis-Features veröffentlichen und dann weiter nachrüsten. An folgenden Funktionen arbeite ich gerade (neue Funktionen sind fett markiert):

  • Panel Blueprint Section für Episodendaten (zum Einbinden in das eigene Beitrags-Blueprint)
  • Panel Page Blueprint für erweiterten RSS-Feed (inkl. aller neuer iTunes Spezifikationen)
  • Tracking der Downloads via Matomo
  • Tracking der Downloads via Kirby im Episoden-Markdown
  • Tracking der Downloads via Kirby in MySQL
  • Neue, schlankere ID3-Lib
  • ID3 Datenerkennung beim Upload (nicht wie bisher, beim ersten Aufruf des Beitrags/Feeds)
  • Snippet für einen einfachen HTML5-Player
  • Snippet für den erweiterten Podlove Player

Für alle, die auf das MySQL-Tracking umstellen möchten, versuche ich noch ein Konvertierungs-Script zu schreiben.

Warum Tracking mit MySQL

Ich weiß, dass es ein bisschen seltsam erscheint, ein Flat-File-CMS zu benutzen und dann ein Plugin mit MySQL-Anbindung anzubieten. Das hat aber einen einfachen Grund: Stabilität.

In der Vergangenheit hatte ich immer wieder das Problem, dass meine Markdown-Dateien kaputt waren. Und zwar immer dann, wenn viele User gleichzeitig Folgen runter geladen oder den Feed abgefragt haben.

Das Tracken in eine Datei ist hier problematisch. Es kann immer nur ein Prozess in die Datei schreiben. Wenn wenige Downloads gleichzeitig stattfinden, ist das kein Problem. Sind es aber viele Downloads parallel, kann es auch passieren, dass Prozesse parallel Versuchen die Statistik in der Datei zu aktualisieren, also in die Datei zu schreiben. Im schlimmsten Fall macht das die Datei kaputt und der Beitrag ist offline.

Mit MySQL funktioniert das besser. Parallele Zugriffe sind möglich, das Schlimmste was passieren kann, ist eine Überlastung des MySQL-Servers, dazu braucht man aber wirklich schon sehr viele parallele Downloads.

Da bei meinem Podcast immer wieder Probleme mit dem RSS-Feed gab, aus besagtem Grund, wird es nun diese MySQL-Statistiken sowohl für Kirby 2 als auch Kirby 3 geben.

Ich habe das Ganze so gebaut, dass es später auch ohne Probleme möglich sein wird, andere Speichermöglichkeiten anzubinden, SQLite z.b.

Wenn du noch Idee und/oder Wünsche hast, dann lass es mich drüben bei GitHub in den Issues wissen.

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Fachblogs http://maurice-renck.de/de/blog/fachblogs blog/fachblogs Mon, 14 Jan 2019 09:13:00 +0100 Es sind so Sätze wie dieser, für die ich meine beiden liebsten Fachblogs so schätze:

Im Antiquariat ergreife [sic] ich einen dünnen Band – Der Hausierer. „Macht einen Euro“, sagt der Antiquar. Ich antwortete, dass das zu wenig sei und handle den Preis auf zwei Euro hoch. Zu Hause angekommen lege ich das Buch auf den Stapel der ungelesenen Bücher [hoch].

Der Satz stammt von @bosch und seinem „Fachblog für angewandte Alltagskultur und Unzulänglichkeiten menschlichen Daseins

Bosch schreibt schon ewig in sein Blog. Schaut man auf „Seite“ 197 seines Blogs, findet man den ersten Eintrag vom 13. Dezember 2006. Ins Archiv sollte man hingegen nicht gehen, das glänzt durch Inhaltslosigkeit und einem verwahrlosten Shortcode.
Ich wunderte mich beim Stöbern außerdem über den Link zu einer ePiano-Testseite im Footer, ignorierte das dann aber doch, obwohl ich das Gefühl habe, dass sich da unterbewusst bei mir ein Kaufwunsch eingepflanzt hat.

Auf Fachblog Nummer zwei wurde bereits im April 2002 der erste Beitrag veröffentlicht. Felix schreibt in dieses „fachblog für irrelevanz“. Der Autor besitzt keine weißen Socken und schreibt grundsätzlich alles klein.

Inhaltlich findet sich hier eine schöne Mischung aus nerdigen Technikthemen, Sammlungen interessanter Links und dank ziemlich cooler Vernetzung mit gefühlt allen existierenden Diensten, Hinweise und Antworten auf Tweets und andere Blogs (ein Schelm wer denkt, ich hätte diese Idee dort geklaut!).

Besonders erwähnen möchte ich auch, dass das Blog eine Rückseite hat. Die Idee finde ich super und schaue immer wieder gerne drauf.

Bei beiden Blogs mag ich dieses Reduzieren auf das Wesentliche. Immer stehen die Beiträge im Vordergrund, es geht nicht darum, den Besucher weiter in die Seite zu ziehen oder ihm etwas zu verkaufen. Die Blogs sind quasi noch echte Urblogs und das empfinde ich als total positiv.

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Danke, WordPress! http://maurice-renck.de/de/blog/danke-wordpress blog/danke-wordpress Fri, 11 Jan 2019 13:20:00 +0100 Drüben bei perun.net brachte mich Vladimir auf die Idee, diesen Post zu schreiben. Denn er schreibt im Blog, warum er als Mensch WordPress so viel zu verdanken habe. Und mir geht das nicht anders, dachte ich und möchte das Thema deshalb hier auch aufgreifen.

Es muss irgendwann 2003-2004 gewesen sein, als ich das erste Mal WordPress installiert habe. Höchstwahrscheinlich für eines meiner damaligen Blogs. Vorher hatte ich einige andere Systeme ausprobiert. Frag mich nicht nach deren Namen, sie sind genauso in der Versenkung verschwunden, wie die meisten dieser Blogsysteme selber.

Moment, halt, halt! An ein paar kann ich mich doch noch erinnern! Movable Type, zum Beispiel, an TextPattern kann ich mich erinnern und an Nucleus. Als ich mal ganz groß hinaus wollte, habe ich mich sogar an eZ Publish versucht.

so sahen meine Webseiten damals aus

Die meisten damaligen Systeme hatten eines gemeinsam: Sie waren schwer einzurichten und zu warten oder hatten einen sehr beschränkten Funktionsumfang.

Da ich damals schon ziemlich aktiv war, eine in Deutschland recht bekannte Linuxseite betrieb, 2001 ein Podcast (damals hieß das noch Radio-On-Demand) dazu kam, waren die Ansprüche etwas höher und reine Blogsysteme konnten sie nicht erfüllen. Als Entwickler fing man damals also an, sich ein eigenes System zu bauen. Das war nicht weniger aufwendig als die Wartung größerer CMS, aber man wusste dann zumindest wie das Zeug funktioniert und wie man es erweitern konnte.

kann man machen, damals war es okay

Dann aber kam da dieses neue System, mit dem man so einfach bloggen können sollte. WordPress. Und WordPress änderte alles. Es war vergleichsweise einfach zu installieren und zu warten. Es hatte einen übersichtlichen Adminbereich und es war durch Plugins zu erweitern.

Es dauerte nicht lange und fast alle Blogs stiegen auf WordPress um. Ich stieg auch um und blieb lange dabei. Eigentlich bis diese Seite ihren großen Relaunch verpasst bekam und seitdem auf Kirby läuft.

Im Jahr 2006 habe ich mich selbstständig gemacht. Das Abi war erfolgreich nachgeholt und mein Nebenjob als Entwickler wurde zum Vollzeitjob. Und WordPress half mir dabei sehr.

In den folgenden Jahren sollte ich viele Webseiten bauen. Fast alle basierten auf WordPress. Später kamen dann größere, andersartige Aufträge dazu, aber das ist ein anderes Thema. Ich entwickelte Themes und Plugins für meine Kunden.

Jahrelang war das meine Hauptbeschäftigung. Es war also dieses OpenSource CMS, was mir die Butter aufs Brot brachte. Durch seine Modularität und immer weitreichenderer Beliebtheit.

Heute laufen etwa 36% aller Webseite mit WordPress. Das muss man sich mal vorstellen!

Ich arbeite immer noch an Webseiten, die mit WordPress laufen. Ich arbeite immer noch an Themes und Plugins. Einerseits ist alles etwas komplizierter geworden, weil die Anforderungen steigen, andererseits macht WordPress es einem an vielen Stellen dankbar einfach.

Ich bin gespannt, wie es mit WordPress weitergeht. Der Gutenberg-Editor hat für viel Aufregung gesorgt, aber so ist das immer, wenn eine so grundlegende Komponente ausgetauscht wird. Manch einer möchte sein altes WordPress behalten, weshalb sich die Community gespalten hat und es nun quasi zwei WordPressen gibt. Schauen wir mal, wie sich das entwickelt.

Ich kann nur sagen: „Danke WordPress!“, „Danke WordPress-Community!“ Ihr habt mir und vielen Anderen das Web-Leben einfacher und komfortabler gemacht.

Eines kann ich WordPress allerdings nicht verzeihen! Damals, als die Mehrheit noch von „das Blog“ sprach und nur ein paar sehr merkwürdige, verschrobene Menschen von „der Blog“ sprachen, da mogelte sich letztere Variante in die deutsche Übersetzung von WordPress und damit in den allgemeinen Sprachgebrauch. Wir alle wissen aber natürlich insgeheim, dass „das Blog“ die einzig korrekte Variante ist, auch wenn der Duden etwas anderes behauptet.

Danke WordPress!

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Ankommen http://maurice-renck.de/de/blog/ankommen blog/ankommen Thu, 08 Nov 2018 16:29:00 +0100 „Wir“ möchten, dass unsere Besucher möglichst lange auf unseren Webseiten bleiben. Wir tun viel dafür. Das fängt damit an, dass wir ihnen weitere Artikel vorschlagen. Über Teaser, Lightboxen und manchmal sogar Push-Nachrichten, versuchen wir sie an uns zu binden. Wir durchlaufen das Einmaleins der Digitalmarketingtipps, von denen es da Draußen so viele gibt.

Ich möchte das Spiel nicht mehr mitspielen.

 

Ich möchte, dass mein Blog (vielleicht irgendwann die ganze Seite) sich anfühlt, wie eine kleine, private Bibliothek, die man betritt. Es herrscht eine besondere, ruhige Stimmung. Man senkt die Stimme, fährt ein wenig runter, unter den Füßen knarren die Dielen. Man sucht sich einen Text, setzt sich in den Sessel und liest. Schließlich legt man das Buch weg, reflektiert und denkt eine Weile darüber nach.

Man kann sich dann das nächste Buch nehmen oder einfach gehen. In jedem Fall nimmt man etwas für sich mit: Das gute Gefühl, etwas Schönes getan zu haben, sich etwas Zeit dafür genommen zu haben.

Ich möchte, dass meine Besucher dieses, oder ein ähnliches Gefühl haben, wenn sie meine Seite besuchen und sich einem Text widmen. Nicht jeder Text hier wird etwas Besonderes, ein Augenöffner sein. Es wird genauso banal wie speziell.

Wenn du auf meine Seite kommst, einen Beitrag anklickst, dich zurücklehnst und ihn in Ruhe liest, habe ich mein Ziel erreicht. Darauf werde ich mich künftig konzentrieren. Davon werde ich künftig schreiben. Von Geschichten und wie sie geschrieben und vermittelt werden.

Ganz langsam wird es hier eine leichte Verschiebung des Schwerpunktes geben. Machen wir uns nichts vor, ich bin Entwickler und werde mich so schnell nicht von diesem Thema lösen. Aber ich befasse mich seit jungen Jahren auch mit dem Schreiben. Ich werde mal versuchen, beides zu vereinen.

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Holen wir uns das Netz zurück! http://maurice-renck.de/de/blog/holen-wir-uns-das-netz-zurueck blog/holen-wir-uns-das-netz-zurueck Tue, 09 Oct 2018 00:00:00 +0200
 

Es ist immer eine schlechte Idee, sich von einer Sache abhängig zu machen. Das merken wir immer wieder. Gerade jetzt wird wieder viel über fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl diskutiert, von denen wir uns in kurzer Zeit so abhängig gemacht haben. Alternativen setzen sich nur sehr langsam durch.

Auch bei Informationen und deren zugrunde liegenden Technologien machen wir uns zunehmend abhängig von Wenigen. Dabei hieß es doch immer, man solle nicht nur einer Quelle trauen, sondern sich möglichst umfassend informieren.

Trotzdem informieren sich immer mehr Menschen ausschließlich über Facebook. Ohne zu wissen, wie die Empfehlungslogiken im Hintergrund funktionieren. Das Resultat: Immer mehr Falschmeldungen und der Vertrauensverlust gegenüber „den Medien“.

Und wir, die wir online unsere Inhalte veröffentlichen, machen uns ebenso abhängig von diesen Diensten. Sie versprechen uns eine einfach und schnelle Vernetzungs- und Werbemöglichkeit. Die bieten sie uns auch. Solange, bis wir abhängig genug sind, dann werden die Parameter verändert und wenn wir unsere Reichweite behalten wollen, müssen wir (mehr) dafür zahlen.

Es geht halt nicht anders. Die großen Player haben nun einmal die Kapazitäten und Technik, um uns zu vernetzen. Wie soll man das alleine hinbekommen? Besonders dann, wenn man sich mit der Technik nicht ganz so gut auskennt.

Es liegt nahe, so zu denken, ist aber falsch! Denn Systeme wie WordPress liefern die passenden, technischen Lösungen schon mit. Vor den großen Zeiten von Social-Media, als Bloggen noch ein Nischenthema war, fand bereits eine starke Vernetzung statt. Erwähnte Blog A einen Beitrag von Blog B, so tauchte diese Erwähnung automatisch in den Kommentaren bei B auf. Vollkommen automatisch, dank Pingback-Technik. Wer ein WordPress-Blog hatte, musste dafür nichts tun.

Die Beiträge fremder Blogs hat man via RSS abonniert. Etwas das auch heute noch jedes Blog automatisch anbietet. RSS wird seit Jahren totgeredet, obwohl die komplette Podcast-Welt darauf beruht. Doch auch hier fangen wir an uns ins eigene Fleisch zu schneiden, indem immer mehr Podcasts den offenen Standard ignorieren und in die Abhängigkeit von Plattformen wie Spotify oder Deezer wechseln.

Aber die Systeme von damals wurden weiter gedacht und entwickelt. Webmentions lassen Blogs miteinander sprechen. Jede WordPress-Installation kommt mit einer API einher, einer Schnittstelle zur Kommunikation und Steuerung.

Noch haben wir also die Möglichkeiten uns von den Abhängigkeiten zu den großen Playern zu lösen. Die technischen Mittel sind da. Wir haben die Möglichkeit, das Netz wieder zu öffnen, um nach unseren eigenen Regeln zu spielen und uns nicht die Regeln der großen Netzwerke aufzwingen zu lassen.

Dann sind wir es wieder, die bestimmen, wie und in welcher Reihenfolge unsere Inhalte angezeigt werden, wie und wie stark wir uns vernetzen und wie großzügig wir unsere Inhalte im Netz verteilen möchten.

Dabei muss es kein Entweder-Oder sein. Wichtig ist nur, dass unsere eigenen Seiten immer im Mittelpunkt stehen und wir die Netzwerke nur so verwenden, dass sie uns nutzen und wir uns nicht abhängig machen.

Die Technik ist da, lass uns direkt anfangen, die Dinge zu ändern!

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Kleine Updates http://maurice-renck.de/de/blog/kleine-updates blog/kleine-updates Fri, 20 Jul 2018 15:37:00 +0200 Ich habe mal wieder etwas an der Seite gedreht, neben einem kleinen Rand, den nun alle Boxen haben (und was die Seite meiner Meinung nach viel besser wirken lässt), habe ich heute auch die Artikelseiten bearbeitet. Wie man hier nun sehr gut sehen kann. Der ursprüngliche Gedanke war, dass ich links etwas Weißraum habe, in den ich Bildbeschreibungen habe oder das Teaserbild legen kann. Allerdings war das doch ein ziemlicher Platzverlust, denn so viele Bilder benutze ich nicht und es sollte langfristig eine Sidebar geben.

Also ist dieser Weißraum jetzt weg und dafür die Seitenleiste vorhanden. Die ist noch etwas leer, wird sich aber noch füllen. Bilder sind dafür jetzt etwas größer zu sehen. Auch der Artikel selber hat jetzt eine Umrandung bekommen.

Hier bin ich fleißig am Arbeiten

Mit der neuen Staffel des Hack Your Business Podcasts geht es langsam voran, ich schreibe bereits an den neuen Folgen und hoffe, dass ich bald was präsentieren kann! Parallel dazu blogge ein bisschen auf Medium.com. Aus dem einfachen Grund, dass ich dann und wann über Dinge schreiben möchte, die nicht wirklich in dieses Blog hier passen. Kannst ja mal vorbei schauen, wenn du magst.

Ich wil hier langsam wieder richtig Fahrt aufnehmen und bin guter Dinge, die Basics gehen voran und bald kann ich euch mit vielen neuen Sachen nerven 😉

So long!

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Hallo Podlove! http://maurice-renck.de/de/blog/hallo-podlove blog/hallo-podlove Wed, 06 Jun 2018 22:00:00 +0200 Der Grund für die Umstellung von meinem eigenen Player hin zu Podlove sind einfach die Features die der Player mitbringt. Neben Kapiteln, die vielleicht in Zukunft hilfreich sein werden, gibt es ein paar kleine aber feine Eigenheiten.

Der Player merkt sich z.b. die letzte Abspielposition einer Folge, so dass man nicht herum suchen muss, sondern einfach weiter hören kann. Außerdem kann man die Folgen langsamer oder schneller abspielen lassen, die Folgen teilen und sich ein paar Details zur Folge direkt im Player ansehen.

Und so sieht er aus, der Podlove-Player

Und er funktioniert einfach etwas besser… Vorspulen, um ein paar Sekunden springen und und und. Und dabei sieht er sogar ziemlich gut aus.

Der Podlove-Subscribe-Button blendet ein nettes Overlay an und wenn man ihn mobil aufruft, kann man direkt seinen Podcatcher (die Podcast-App) auswählen und das Abo wird automatisch hinzugefügt.

Und so sieht das Subscription-Overlay aus, jippie!

Da ich für all das mein eigenes Podcast-Plugin verwende, werden diese Templates dann demnächst dort auch einfließen und auf GitHub verfügbar sein.

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Maximal verunsichert http://maurice-renck.de/de/blog/maximal-verunsichert blog/maximal-verunsichert Thu, 17 May 2018 20:40:00 +0200 Was klar war: Die Kommentare müssen raus. Da sie über einen externen Dienst liefen. Google-Fonts könnten auch kritisch sein, und Gravatare. Man weiß es nicht so genau. Man möchte aber auch nicht der Erste sein, an dem diese Entscheidung schmerzhaft statuiert wird. Also alles raus, schön auf Nummer sicher.

Mich wurmen besonders die fehlenden Kommentare, die für mich zu einem Blog gehören. Vielleicht schreibe ich da nochmal selber was. Anonym, mit Captcha vor Spam geschützt.

Und Twitter-Embeds?
Dieser hier ist selbst gebaut und sendet nichts, aber sonst?

So viele Fragen, so wenige, konkrete Antworten…

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Hack Your Business Ausblick http://maurice-renck.de/de/blog/hack-your-business-ausblick blog/hack-your-business-ausblick Fri, 20 Apr 2018 00:00:00 +0200 Mit meinem Podcast habe ich mich im letzten Jahr schwer getan. Warum habe ich bereits an mehreren Stellen erklärt, das will ich hier jetzt nicht noch einmal wiederholen. Nur um einen Kontext zu geben: die inhaltliche Ausrichtung war mir ein Dorn im Auge.

Podcasts, die sich mit Technik beschäftigen, insbesondere wenn es um Tools oder Programmierung geht, haben das Problem des Nicht-Zeigen-Könnens. Viele technische Dinge lassen nun einmal am besten erklären, wenn man sie direkt zeigt. Man kann schlecht Quellcode vorlesen.

Podcasts, die sich im Business-Umfeld bewegen, also Selbstständige ansprechen, haben zudem inzwischen das Problem, sehr schnell unseriös zu wirken und sich oder andere Podcasts laufend zu wiederholen.

Dummerweise habe ich mir einen Podcast ausgedacht, der eine Mischung aus beidem ist.

Im letzten Jahr hatte ich große Probleme, Ideen für neue Beiträge zu finden. Zum Einen, weil die Zeit sehr knapp war, zum Anderen, weil mich das alles gelangweilt hat. Ich wollte (und will) es auch um jeden Preis vermeiden, irgendwie belanglos vor mich hin zu labern. Ich will inhaltlich nicht ein weiterer Irgendwas-Preneur-Podcast sein, der Dinge eines anderen IchBinAuch-Preneur-Podcasts wiederholt, der seine Themenideen vom berühmten IchBinSuperstar-Preneur-UndDuKannstDasAuchWerden-Podcast klaut abstrahiert.

Deshalb geriet die letzte Staffel mit nur sechs Folgen doch etwas kurz. Ich hatte zwischendrin dann nochmal ein paar Folgen nachgeschoben, weil ich das Ding nicht einfach still einschlafen lassen wollte, aber nun ja… Besonders kreativ war das alles nicht.

Besonders kreativ wird die neue Staffel wohl auch nicht. Aber anders. Und damit komme ich wieder zurück auf das Klicken im Kopf.

Nachdem ich mich bereits vor einigen Wochen hingesetzt habe, abgeschottet und offline, klebten als Resultat einige PostIts an der Wand. Lauter Themenideen, die ich ganz nett fand. Waren sie auch. Ganz nett.

„Ganz nett“ hätte aber auch bedeutet, dass der Podcast wahrscheinlich so weitergeht, wie er aufgehört hat und das vermutlich nicht sonderlich lang. Das war mir recht bald klar, obwohl da jetzt ne ordentliche Liste an Themen vor mir klebte.

Irgendwann saß ich vor diesen Klebezetteln und dachte mir, dass es da doch irgendwo eine Lösung für meine Probleme geben muss.

klick!

Mein Problem war seit jeher, genug technische Themen aufzugreifen, die man in einem Audio-Podcast besprechen kann, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen, denn das würde bedeuten, Quellcodes oder Tools zu zeigen. Außerdem will ich die einzelnen Folgen (mit Ausnahmen) relativ kurz halten.

Die Lösung war dann eigentlich recht einfach: Warum beschäftige ich mich nicht einfach eine ganze Staffel lang mit nur einem Thema?

So könnte ich viel tiefer in das Thema einsteigen, ohne dass einzelne Folgen zu lang werden und ich könnte jeden einzelnen Aspekt so handhaben, dass ich ihn allgemein genug fasse, um keinen Code zeigen zu müssen (den man ggf. zusätzlich auf der Webseite finden könnte).

Und genau das wird passieren. Ich schnappte mir also einen meiner „Haftnotizzettel“, eine kleine Themen-Idee und fing an zu planen. War sofort im Tunnel und habe nach knapp zwei Stunden die kompletten Outlines für 16 neue Folgen in der kommenden Staffel fertig gehabt. Wow, das hat sich gut angefühlt!

Damit ist die Arbeit natürlich noch lange nicht getan, an der Struktur und der Zahl der Folgen wird sich sicherlich noch was ändern. Außerdem geht es jetzt natürlich an das Ausarbeiten der einzelnen Folgen. Da sie alle zusammenhängen werden (aber trotzdem einen Quereinstieg möglich machen sollen), muss ich die Folgen auch zusammen planen und kann nicht Woche für Woche eine Folge planen.

Ich werde also in den nächsten Wochen sehr viele Mindmaps zeichnen und sehr sehr viel schreiben. Alles ein bisschen liegen lassen und nochmal überarbeiten. Ich hoffe, es finden sich auch ein paar Gäste zu bestimmten Schwerpunkten. Auch das will geplant werden und muss in den Kalender passen.

So gerne ich mit der neuen Idee sofort online gehen würde, so sehr muss ich mich jetzt zurückhalten und diese Vorarbeit leisten, damit das Konzept funktioniert. Natürlich möglichst schnell was abliefern, aber so etwas braucht seine Zeit.

Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, dann gibt es bald wieder eine neue Staffel und ich freue mich schon extrem darauf, meine ganzen Ideen umzusetzen und zu sehen, ob sie euch auch gefallen oder nicht. So, und jetzt muss ich Mindmaps zeichnen, du entschuldigst mich?

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Kirby Kommentarsystem http://maurice-renck.de/de/blog/kirby-kommentarsystem blog/kirby-kommentarsystem Thu, 29 Mar 2018 18:40:00 +0200 Kommentare gehören zu einem Blog. Ich habe in der Vergangenheit immer mal wieder damit gespielt, habe sie ganz weg gelassen, habe ganz lange das WordPress-Kommentarsystem genutzt und habe gerade Disqus laufen. Was mir sauer aufstößt.

Ich nerve ja ständig alle Leute damit, ich mache mich ungern von einzelnen Diensten abhängig. Sei es eine Social-Media-Plattform oder auch ein Dienst, wie eben Disqus.

Disqus ist kostenlos, es lässt sich schnell in die eigene Webseite integrieren und übernimmt vielen Funktionen, wie das Filtern von Spam. Der große Nachteil ist, wenn Disqus irgendwas am System ändert, meint mein Account gehöre gesperrt oder feststellt, dass kein Geld mehr da ist und die Schotten dicht macht, dann stehe ich dumm da. Dann sind alle Kommentare futsch.

Ich kann mir natürlich noch vorher schnell einen Export meiner Disqus-Kommentare holen, das geht glücklicherweise, aber geil ist das natürlich nicht. Und dann ist da noch diese andere Sache…

Mit Disqus holt man sich nämlich auch noch ein fremdes Tracking mit in die Seite. Klar, die Damen und Herren von Disqus wollen natürlich wissen, was man mit ihrem Dienst so alles anstellt und tracken fleißig. Dazu nutzen sie Google-Analytics.

Das ist aus zwei Gründen Problematisch:

  1. Ich habe mich bewusst gegen Google-Analytics entschieden und verwende Piwik Matomo. Die Daten bleiben bei mir, ich kann den Grat der Anonymisierung festlegen und gezielt Funktionen wie „Do-Not-Track“ aktivieren.
  2. Ich will nicht, dass fremde Dienste meine Besucher tracken, schon gar nicht, wenn diese Daten dann außerhalb Europas liegen. Was ja spätestens ab Mai so richtig kritisch wird.

Da sind wir nämlich beim nächsten Punkt: Wie reagieren solche Dienste auf die neuen Datenschutzbestimmungen?

Alles in Allem: Ich hätte gerne ein internes Kommentarsystem. Irgendwas wie bei WordPress. So eine richtig schöne Lösung gibt es für Kirby aber nicht. Immer mal wieder haben Leute das probiert, aber so richtig gut… Mich konnte nichts von sich überzeugen.

Was also tun? Ich denke darüber nach, selber was zu bauen. Bis zum 25. Mai Gebe ich mir Zeit. Das ist der Stichtag für die neuen Datenschutzbestimmungen. Spätestens dann will ich Disqus los sein, wie auch immer das passiert…

Sofern ich da wirklich die Zeit finde, was zu programmieren, schreibe ich natürlich hier im Blog drüber und stelle das dann wohl auch auf GitHub. Einzig ein mögliches Kirby 3 Release hält mich noch ein bisschen davon ab. Lohnt es sich noch ein Kirby 2 Plugin zu schreiben? Muss wohl…

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